April 2026
Kurs Details
Bisshebung im Abrasions- und Erosionsgebiss mit Vollkeramik Immer mehr Menschen zeigen aufgrund von Abrasionen bzw. Erosionen erhebliche Defizite in der Vertikaldimension der Okklusion (VDO). Die betroffenen Patienten leiden dabei oft unter
Kurs Details
Bisshebung im Abrasions- und Erosionsgebiss mit Vollkeramik
Immer mehr Menschen zeigen aufgrund von Abrasionen bzw. Erosionen erhebliche Defizite in der Vertikaldimension der Okklusion (VDO). Die betroffenen Patienten leiden dabei oft unter funktionellen und ästhetischen Defiziten. Ist eine Bisshebung indiziert, resultiert dies in einer komplexen, zeitintensiven und teuren Behandlung, die meist eine Neugestaltung der Okklusalflächen aller Zähne in einem oder beiden Kiefern umfasst. Zur Vermeidung der Manifestation craniomandibulärer Dysfunktionen (CMD) und von Komplikationen während der Behandlung bedarf es einer differenzierten Vorgehensweise in der Diagnostik und Therapieplanung. Die irreversiblen funktionstherapeutischen Auswirkungen neu anzufertigender Restaurationen müssen auf ihre individuelle Wirksamkeit zuvor mit reversiblen Therapiemitteln (Okklusionsschienen, Repositionsonlays / -veneers) überprüft werden.
Im Kurs wird an einem praxisbewährten Konzept das Vorgehen bei komplexen prothetischen Fällen mit Bisshebung / Bisslageänderung unter Minimierung des Risikos von Behandlungskomplikationen vermittelt. Zahlreiche Step-by-Step-Falldokumentationen stellen die einzelnen Schritte der technischen und klinischen Abfolge im Rahmen von Bisshebungsbehandlungen im Detail dar.
Kursinhalt
Grundlagen, Planung und Vorbehandlung
- Wann ist eine Bisshebung indiziert?
- Behandlungsplanung und Visualisierung (Wax-up, Mock-up)
- Praxisgerechte Bestimmung der neuen therapeutischen Kieferrelation
- Bestimmung der Bisshöhe und -lage, korrektes Zentrikregistrat
- Simulation der neuen Kieferrelation mit Schienen
- Umsetzung von der Schiene in festsitzende Langzeitprovisorien
- „Probefahrt“ mit festsitzenden temporären Repositionsonlays / -veneers
- Okklusionskonzepte, Artikulatorprogrammierung
- Effektive Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker
Definitive Keramikrestaurationen
- Überführung der Prototypen in definitive Vollkeramikrestaurationen
- Wie vermeide ich, dass ich die erarbeitete Kieferrelation wieder verliere?
- Das Artikulatorregistrat
- Strategische Präparationsplanung und -systematik
- Segmentweise vs. einzeitige Präparation und Fertigstellung der definitiven Restaurationen
- Materialübersicht Keramiken und funktionsgerechte Werkstoffselektion
- Vollkronen, Teilkronen, Table Tops, Veneers, Vonlays
- Sind Komposite (direkt oder CAD/CAM) für eine dauerhafte Bisshebung geeignet?
Termine:
1. Termin: 15.04.26, 17.00 – 20.30 Uhr ONLINE
2. Termin: 22.04.26, 17.00 – 20.30 Uhr ONLINE
Info
ZielgruppeZahnärzte/innen |
Fortbildungspunkte9 |
Kursnummer26053 |
Datum
15. April 2026 (Mittwoch) 17:00 - 22. April 2026 (Mittwoch) 20:30
Referenten
-
Prof. Dr. Jürgen Manhart
Prof. Dr. Jürgen Manhart
München
- 1994 Approbation nach Studium der Zahnmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 1997 Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 1997/1998 Forschungsaufenthalt in den USA an der University of Texas, Houston, für den Bereich zahnärztliche Werkstoffkunde, interdisziplinäre Therapieplanung und ästhetische Behandlungskonzepte
- 2003 Habilitation und 2010 Ernennung zum Professor
- Lehre und Forschung: adhäsive und ästhetische Zahnheilkunde (Komposite, Vollkeramik, adhäsive Wurzelstifte und postendodontische Versorgungen)
- Klinische Schwerpunkte: ästhetische Zahnheilkunde und Durchführung von umfangreichen, komplexen prothetischen Gesamtrehabilitationen
- Veröffentlichung von mehr als 400 Artikeln zu wissenschaftlichen und klinischen Fragestellungen in renommierten nationalen und internationalen Fachzeitschriften
München
Ansprechpartner

Kerstin Wallner (DH)k.wallner@zfz-stuttgart.de Telefon: 07 11 / 2 27 16 685 - Mo, Mi, Do: 9:00 – 12:30 Uhr

