Strukturierte Fortbildung Zahnärztliche Chirurgie 2027
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Kursbeschreibung
Strukturierte Fortbildung Zahnärztliche Chirurgie 2027
Curriculum des ZFZ Stuttgart
Die Strukturierte Fortbildung Zahnärztliche Chirurgie am ZFZ Stuttgart richtet sich an Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihre chirurgischen Kenntnisse systematisch und praxisnah vertiefen möchten. Das ZFZ ist ein Fortbildungsinstitut der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg.
Das Curriculum basiert auf einem strukturierten, modular aufgebauten Kursplan, der eine intensive Qualifizierung im Bereich der Zahnärztlichen Chirurgie ermöglicht.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat, das Ihre Teilnahme und den erreichten Kenntnisstand dokumentiert – ein wesentlicher Baustein für die Beantragung des Tätigkeitsschwerpunkts Zahnärztlichen Chirurgie bei Ihrer Landeszahnärztekammer.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter:
https://lzk-bw.de/zahnaerzte/fortbildung/taetigkeitsschwerpunkte/
Die Fortbildung umfasst 6 Module, die als Präsenzveranstaltungen am ZFZ Stuttgart stattfinden.
Kurszeiten:
Freitags: 14:00 – 20:00 Uhr
Samstags: 09:00 – 17:00 Uhr
Das ZFZ bietet optimale Bedingungen für praktische Übungen:
Zwei vollständig modernisierte Phantomarbeitsräume mit 29 Arbeitsplätzen sowie 6 separate Behandlungsplätze stehen zur Verfügung (Modernisierung 2022/2023).
Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie Zugang zum ZFZ Online-Campus, über den die organisatorische und inhaltliche Begleitung des Kurses erfolgt.
Insgesamt werden 127 Fortbildungspunkte bescheinigt.
Kursstruktur & Ablauf
Das erwartet Sie
MODUL 1: 12.03. – 13.03.2027
Allgemeine Wundlehre, Chirurgische Techniken:
Dr. D. Heering
- Schnitt- und Nahttechnik/Lappenbildung
- Instrumente, Nahtmaterial
- Entfernung tiefzerstörter Zähne, Osteotomien (Weisheitszähne, retinierte Zähne, etc.)
- Anatomie
- Praktische Übungen
PA-Chirurgie (BGT, FST, koronaler Verschiebelappen)
MODUL 2: 16.04. – 17.04.2027
Zahnärztliche Chirurgie in der Praxis:
Dr. M. Bittner + Dr. A. Meschenmoser
- Präoperative Diagnostik
- Postoperative Diagnostik
- Postoperatives Management
- Anästhesieformen
- Hygienisches Arbeiten in der Oralchirurgie
- RKI-Richtlinien bzgl. Oralchirurgie
- Live-OPs
MODUL 3:
Teil A: 25.06.20267
Traumatologie:
Prof. Dr. G. Krastl
- Zahntrauma:
Klassifikation, Erstversorgung, Basisausstattung - Frakturen
- Dislokationen
- Spätfolgen von Traumata
Teil B: 26.06.2027
Chirurgische Techniken:
Dr. D. Heering
- Freilegung von Zähnen
- Wurzelspitzenresektion
- Nachbehandlung
- Blutung/Nachblutung
- Praktische Übungen
MODUL 4: 17.09. – 18.09.2027
Ultraschallchirurgie/Piezochirurgie:
Prof. Dr. C. Mertens
- Einsatzmöglichkeiten & Risikopatienten (Bisphosphonate et al.)
Risikopatienten:
- Diabetes mellitus, Endokarditis-Risiko, Bisphosphonate et al.
Ultraschallchirurgie/Piezosurgery:
- Einsatzmöglichkeiten
- Praktisch: Piezo-Präparation für Span-Entnahme, Sinuslift etc.; Osteoplastik und Osteosynthese; simultane Implantation
Online-Live am 15.09.2026: 15.00 – 20.00 Uhr inkl. Aufzeichnung
MODUL 5: 22.10. – 23.10.2027
Implantologie: Theoretische Grundlagen:
Dr. D. Heering
- Knochenqualitäten
- Implantatüberblick
- Einheilzeiten
- Hands-on Knochenchirurgie
Periimplantitis/Implantologie
- Schwenklappen
- BGT, FST
- Weichgewebsmanagement
MODUL 6: 26.11 . – 27.11.2027
Orale Medizin:
Prof. Dr. Dr. T. Reichert
- Mundschleimhauterkrankungen (Leukoplakie, oraler Lichen planus, etc.)
- Odontogene Tumoren und verwandte Läsionen (Ameloblasten, KZOT, etc.)
- Speicheldrüsenerkrankungen (Steinbildung, klassische Entzündungen, Tumore, etc.)
Kollegiales Fachgespräch:
Dr. D. HeeringReferent:innen
Dr. Dirk Heering
- 2002 Studium an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg
- 2008 Fachzahnarzt zum Oralchirurgen
- Seit 2009 Tätigkeit in einer Praxisgemeinschaft in Viernheim
- früher Tätigkeit als Zahnarzt und Oralchirurg in "IHRE ZAHNARZTPRAXIS" im Zahnmedizinischen Fortbildungszentrum Stuttgart, einer Einrichtung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg
- Referent für Fort- und Weiterbildungen für Zahnärzte-/innen und Helferinnen im Zahnmedizinischen Fortbildungszentrum Stuttgart
- seit 2013 Gutachter für private Krankenkassen und vor Gericht (bestellt von der Landeszahnärztekammer Hessen)
- Januar 2021 Gründung der Praxis für Zahnheilkunde und Oralchirurgie mit seiner Frau in Viernheim
Mitgliedschaften
- in diversen zahnmedizinischen und oralchirugischen Fachgesellschaften
- DGZMK
- BDO (Berufsverband Deutscher Oralchirurgen)
Dr. Andreas Meschenmoser
- 1983 – 1989 Studium der Zahnmedizin, Universität Ulm
- 1990 in Knochendefektüberbrückung mit verschiedenen Knochenersatzmaterialien
- 1989 – 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung Zahnärztliche Chirurgie und Parodontologie, Universität Tübingen
- 1992 – 1995 Gewähltes Mitglied im Sonderforschungsbereich Implantologie der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Verantwortlich für die Sektion Chirurgie dentaler Implantate)
- 1993 Fachzahnarzt für Oralchirurgie
- 1996 – 06/2014 Partner in der Gemeinschaftspraxis Dr. med. Rene Denis & Dr. med. dent. Andreas Meschenmoser
- seit 07/2014 Partner der Gemeinschaftspraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Dr. Meschenmoser & Dr. Bittner
Zusatzqualifikationen /-tätigkeiten
- seit 2000 Ausbilder des Curriculums Implantologie, DGI
- seit 2008 Vorstandsmitglied des Arbeitskreises „Ästhetische und Funktionelle Zahnheilkunde Stuttgart“
Mitgliedschaften
- Arbeitskreis für Ästhetisch-Funktionelle Zahnheilkunde (ÄFZ)
- Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
- Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI)
- Bund Deutscher Oralchirurgen (BDO)
- Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGP)
- Bundesverband implantologisch tätiger Zahnärzte (BDIZ)
- Gnathologischer Arbeitskreis Stuttgart (GAK)
Dr. Malte Leander Bittner, M.Sc.
- 2003 - 2007 Studium der Zahnmedizin, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Stipendium Université Louis Pasteur Strasbourg - Promotion zur 3D-stereophotogrammetrischen Analyse der operativen Effekte nach breiter medianer Kraniektomie bei prämaturer Sagittalnahtsynostose
- 1995 - 2001 Studium der Humanmedizin, Semmelweis-Universität Budapest, Carl-Gustav-Carus Universität Dresden, Universität Ulm, King´s College London, Eberhard Karls Universität Tübingen
- seit 2014 Partner der Gemeinschaftspraxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Dr. Meschenmoser & Dr. Bittner
- 2007 - 2014 Assistent/Oberarzt an der Klinik und Politklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universität Würzburg, Prof. Dr. Dr. A. Kübler
- 2002 - 2003 Allgemeine Chirurgie Universität Tübingen, Prof. Becker, DSO Deutsche Stiftung für Organtransplantation Stuttgart
Mitgliedschaften
- Vizepräsident GAK Stuttgart
- DGMKG (Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie)
- DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich)
- DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde)
- DGBT (Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie)
- ÄFZ (Arbeitskreis für Ästhetisch-Funktionelle Zahnheilkunde)
Prof. Dr. Gabriel Krastl
- 1993-1998 Studium der Zahnheilkunde in Tübingen
- 1998-2005 Wissenschaftlicher Assistent (ab 2002 Oberarzt), Poliklinik für Zahnerhaltung, Tübingen
- 2005-2014 Oberarzt, Klinik für Parodontologie, Endodontologie und Kariologie, Basel, Schweiz
- 2006-2014 Gründung u. Leitung des Zahnunfall-Zentrums Basel mit Prof. Dr. A. Filippi
- 2012 Auslandsjahr, University of Birmingham, United Kingdom
- 2014 Habilitation
- 2014 Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnerhaltung und Parodontologie, Würzburg
- 2015 Gründung des Zahnunfallzentrums Würzburg
Mitgliedschaften
- seit 2016 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V. (DGET)
Prof. Dr. Christian Mertens
Prof. Dr. Dr. Torsten Reichert
- 1982 Studium der Humanmedizin in Innsbruck/Österreich
- 1982 - 1988 Studium der Humanmedizin in Mainz
- 1986 - 1992 Studium der Zahnmedizin in Mainz
- 1989 – 2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Pathologie und in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universitätsmedizin Mainz (Direktor: Prof. Dr. W. Thoenes), Mitarbeit im Labor von Prof. Dr. S. Störkel
- 1992 – 2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität Mainz (Direktor: Prof. Dr. Dr. W. Wagner)
- 1995 – 1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Krebsforschungsinstitut der Universität Pittsburgh, USA (DFG-Stipendium)
- 1999 Abschluss der Habilitation und Erteilung der „venia legendi“ für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
- 1999 Oberarzt der Klinik für MKG-Chirurgie der Universität Mainz
- 2003 Professor und leitender Oberarzt an der Klinik für MKG-Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz (Direktor: Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner)
- seit 2004 Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Regensburg
- Tätigkeitsschwerpunkte:
- Behandlung von LKG-Spaltbildungen und anderen Fehlbildungen
- Implantologie und Augmentationstechniken
- Kopf-Hals-Tumoren
- Dysgnathiechirurgie
- Forschungsschwerpunkte:
- Grundlagenuntersuchungen zur Biologie, Früherkennung und Prognose des Plattenepithelkarzinoms der Mundhöhle
- Rekonstruktive Chirurgie im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich
- Hart – und Weichgeweberegeneration im Rahmen der zahnärztlichen Implantologie
- Facharzt für MKG-Chirurgie und Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Zusatzbezeichnung plastische Operationen, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie der DGI
Zusatzqualifikationen /-tätigkeiten
- 1998 Anerkennung als Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
- 2001 Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“
- 2003 Berufung zum Universitätsprofessor (C3) an der Universität Mainz
- 2006-2015 Member of the ITI Research Committee
- 2007 Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie nach den Richtlinien der Konsensuskonferenz verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI)
- 2013 Anerkennung als Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Mitgliedschaften
- 2001-2006, 2006-2008, 2008-2010 Schatzmeister und Vorstandsmitglied sowie 2. Vorsitzender und 1. Vorsitzender des Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen Arbeitskreises für Tumoren im Kiefer- und Gesichtsbereich (DÖSAK)
- 2004 – 2007 1. Vorsitzender des Arbeitskreises für Oralpathologie und orale Medizin (AKOPOM) innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
- 1999-2005, 2005-2007, 2007-2009 Schriftführer und Mitglied des Vorstandes sowie 2. Vorsitzender und 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie (AGKI) innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
- 2006-2015 Member of the ITI Research Committee
- 2007 – 2009 Vorsitz der AG Kieferchirurgie innerhalb der DGZMK
- 2009-2011 Member of the AO Research Review Commission
- 2009-2011 Prodekan der Fakultät für Medizin, Universität Regensburg
- 2008 – 2010 Vorsitz des DÖSAK
- 2010 – 2012 Präsident der Vereinigung der Hochschullehrer für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
- 2011 – 2019 Dekan der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg
- 2012 - 2016 Fachkollegiat im Fachkollegium 205 "Medizin" der DFG
- 2019 - 2021 Mitglied im Senat und Universitätsrat der Universität Regensburg
Auszeichnungen / Preise
- 1994 Preis der Johannes Gutenberg Universität Mainz
- 1999 Martin-Wassmund-Preis, verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
- 2000 Boehringer Ingelheim Preis
- 2001 Preis der Lehre für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lehre der Universitätsmedizin Mainz
Organisation & Material
Skripte & Lernmaterialien:
Alle Unterlagen werden ausschließlich digital über den ZFZ Online-Campus bereitgestellt.
Bitte bringen Sie ggf. ein geeignetes Endgerät mit.
Materialien für praktische Übungen:
Für viele Module sind eigene Instrumente und Materialien mitzubringen – in der Regel handelt es sich um Ausstattung aus dem Praxisalltag.
Abschluss
Teilnehmerstimmen
- „Eine chirurgische Fortbildung auf höchstem Niveau – praxisnah, fundiert und sofort umsetzbar in der eigenen Praxis.“
- „Das Curriculum am ZFZ bietet genau die Sicherheit, die man für komplexe Eingriffe braucht – mit viel praktischer Übung und top Betreuung.“
- „Das ZFZ bietet perfekte Bedingungen für praktische Übungen – moderne Räume, hochqualifizierte Referenten und ein strukturierter Aufbau der Module.“
- „Die Kombination aus Theorie, Live-Demonstrationen und Hands-on-Training ist absolut gelungen. Ich fühle mich nun deutlich sicherer bei chirurgischen Eingriffen.“
Termine
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Fr., 12. März 2027, 15:00 Uhr – Sa., 27. November 2027, 18:00 Uhr
Strukturierte Fortbildung Zahnärztliche Chirurgie 2027