MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation) - von der Diagnostik bis zur Therapie
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Kursbeschreibung
Diese On-Demand- Vortragsreihe zum Thema MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation bzw. umgangssprachlich “Kreidezähne”) besteht aus 6 Modulen mit 60- bis 90-minütigen Videovorträgen nahmhafter Referentinnen und Referenten. Sie gibt einen Überblick mit vielen Tipps für die Praxis und Behandlung dieser besonderen Patientengruppe beginnend mit der Epidemiologie und Diagnostik, über das therapeutische Stufenkonzept, Prophylaxemaßnahmen, adhäsive Restaurationen, CAD/CAM-Versorgung bis zur Kieferorthopädie.
Die Vorträge wurden während der MIH-Reihe 2023 live aufgezeichnet und stehen Ihnen nun On-Demand, d.h. jederzeit auf unserem ZFZ Online-Campus abrufbereit, zur Verfügung. Der Zugang zum Online-Campus ist zeitunabhängig für eine Dauer von 90 Tagen ab Kurs-Bestellung möglich.
Für den Kurs erhalten Sie 11 Fortbildungspunkte. Die Fortbildungsbescheinigung können Sie sich selbst auf der Plattform downloaden, nachdem Sie einen kleinen Online-Test mit Fragen zu den Vortragsinhalten beantwortet haben.
Kursstruktur & Ablauf
Das erwartet Sie
Modul 1
Epidemiologie und Diagnostik der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH)
Prof. Dr. Yvonne Wagner (apl.), Stuttgart
Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) ist die derzeitig in der Öffentlichkeit am meisten diskutierte Strukturstörung im permanenten Gebiss. Volkstümlich auch bekannt als „Kreidezähne“. Doch was bedeutet diese Diagnose für den Patienten? Was bedeutet sie für das Praxisteam? Welches sind die neuesten Erkenntnisse zu möglichen Ursachen? Auf was sollten Sie bei der Diagnostik achten? Wie können Sie die MIH differentialdiagnostisch unterscheiden? Wie geht es danach weiter?
Modul 2
Schmerzkontrolle und therapeutisches Stufenkonzept bei Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation
Dr. Richard Steffen, Basel
Die Molaren Inzisiven Hypomineralisation (MIH) ist in aller Munde. Als ein extrem komplexes Krankheitsbild entzieht es sich den üblichen Karies basierten Therapiekonzepten. Hinzu kommt das oft sehr junge Alter der Patienten und eine nur schwierig zu handhabende Schmerzkontrolle. Mit einem Problem orientierten Stufenkonzept lassen sich die verschiedensten Probleme am besten meistern. Entscheidend hierzu sind eine geschickte ”emergency assistance“, ein eskalatives Behandlungsprotokoll sowie die Auswahl der richtigen therapeutischen Lösungen. Dies alles eingebettet in ein tieferes Verständnis der Schmerzkontrolle bei hypersensiblen MIH Zähnen.
Modul 3
Adhäsive Restaurationen bei MIH
Prof. Dr. Roland Frankenberger, Marburg
- Aktueller Stand der Adhäsivtechnik
- Seitenzahnrestaurationen allgemein / Karies
- MIH im Seitenzahnbereich – die große Herausforderung (30-minütiger Teil innerhalb des Vortrags):
Themen u.a.:
MIH-Maßnahmen, Darstellung unterschiedlicher Therapiemöglichkeiten und Verfahrensweisen wie 2-Finger-Technik u.a., Würzberger-MIH-Konzept, Erste-Hilfe für MIH-Zähne - Frontzahnrestaurationen – Karies/Trauma vs. MIH
Modul 4
Prophylaxe bei MIH
DH Ulrike Kremer, Stuttgart
In unseren Praxen häufen sich die MIH Fälle bei Kindern und Jugendlichen. Diese finden wir in den unterschiedlichsten Ausprägungen – mit /ohne Überempfindlichkeiten und in den unterschiedlichsten Schwergraden.
Wie können wir diese Patienten in der Prophylaxe betreuen? Was wirkt? Welche Ernährungsempfehlungen können wir geben? Welches Recallintervall ist empfehlenswert?
Modul 5
Indirekte Restaurationstechniken in der Behandlung von MIH
Prof. Dr. Katrin Bekes, Wien
Von einer MIH betroffene Zähne können in ihrer Erscheinungsform und Ausprägung stark variieren. Das Spektrum reicht von kleinen weißlichen Opazitäten bis hin zu großflächigen Schmelzeinbrüchen. Die zur Verfügung stehenden Behandlungsansätze reichen von Prophylaxe- und Remineralisationsmaßnahmen über restaurative Ansätze bis zur Extraktion betroffener Zähne. Eine Hilfestellung kann hier das sog. „Würzburger Konzept“ bieten.
Prinzipiell steigt mit dem Auftreten von Schmelzeinbrüchen die Notwendigkeit restaurativer Therapiemaßnahmen. Kleine und mittlere Defekte können dann mit einer direkten Restauration versorgt werden. Für größere Schmelzeinbrüche mit tiefen zervikalen Kavitäten und einem evtl. notwendigen Höckeraufbau kann das Spektrum um indirekte Restaurationsmöglichkeiten erweitert werden. Hier kann zwischen konfektionierten Kronen und laborgefertigten Versorgungen unterschieden werden. Insbesondere bei Arbeiten aus dem Labor gewinnt auch in der Kinderzahnmedizin der digitale Workflow an Bedeutung.
Der Video-Vortrag soll einen Einblick in die therapeutischen Möglichkeiten der MIH mit Fokus auf indirekte Versorgungstechniken (konventionell vs. digital) geben und eine Hilfestellung für die Praxis sein.
Modul 6
Die Extraktion der 6er aus Sicht der KFO – was ist zu beachten?
Univ.-Prof. Dr. Christopher J. Lux, Ärztl. Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Heidelberg
Bei schwereren Ausprägungen von MIH kann auch eine Extraktion der ersten Molaren in Betracht gezogen werden. Im Vortrag wird darauf eingegangen, welchen Beitrag die moderne Kieferorthopädie leisten kann, wenn 6er kurz-, mittel- bzw. langfristig extrahiert werden müssen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf dem richtigen Timing für die Extraktion der ersten Molaren, da hiervon entscheidend abhängt, wie sich die zweiten Molaren im Sinne eines spontanen (teilweisen) Lückenschlusses einstellen können. Zudem wird auf die Frage eingegangen, wie mit Lücken nach 6er Extraktion bei jungen Patienten therapeutisch umgegangen werden kann. In welchem Alter sollte die Kieferorthopädie einbezogen werden? Wann ist ein kieferorthopädischer Lückenschluss mit Einstellung der 7er an 6er-Stelle überhaupt sinnvoll? Was ist im Oberkiefer, was ist im Unterkiefer zu beachten? Welche kieferorthopädischen Verfahren kommen hier in Frage? Insgesamt soll der Vortrag dazu beitragen, eine korrekte Abstimmung zwischen Kinderzahnmedizin und Kieferorthopädie anzubahnen.
Referent:innen
Dr. Richard Steffen, WBA KZM SSO
- seit über 30 Jahren mit Begeisterung Kinderzahnmediziner
- mit Leidenschaft Tätigkeit in Schulzahnkliniken und in der Privatpraxis
- 16 Jahre Tätigkeit als Oberarzt Kinderzahnmedizin an der Universität Zürich
- 3 Jahre Tätigkeit als Assistent Professor am UZB Basel
- Grundlagenarbeit und Schaffung von Ausbildungsstrukturen für junge KollegInnen in der EAPD (European Academy Paediatric Dentistry) und SVK (Schweizer Vereinigung Kinderzahnmedizin)
- Forschungsschwerpunkte:
- Angst und Schmerzkontrolle
- Orale Medizin bei Kindern und Jugendlichen
- dentale Strukturstörungen und spezielle endodontische Probleme bei Kindern
- im Forschungsgebiet zur MIH (Molaren Inzisiven Hypomineralisation) treffen all diese Leidenschaften zusammen um
Lösungen zu finden
Prof. Dr. Roland Frankenberger
- 1992 Staatsexamen und Approbation, Universität Erlangen
- 1999 Visiting Assistant Professor, University of North Carolina at Chapel Hill, USA
- 2000 Habilitation, Ernennung zum Priv.-Doz. und Oberarzt
- 2009- Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung, Philipps-Universität Marburg
- 2016-2018 Studiendekan für Medizin, Zahnmedizin und Humanbiologie
- 2023- Geschäftsführender Direktor der UniversitätsZahnMedizin Marburg
Zusatzqualifikationen /-tätigkeiten
- >700 Publikationen
- >1200 Vorträge
- >50 Auszeichnungen
- >200 Doktorkinder
Mitgliedschaften
- 2012-2014 Präsident der DGZ
- 2019- Präsidiumsmitglied des Medizinischen Fakultätentages (MFT)
- 2019-2022 Präsident der DGZMK
Auszeichnungen / Preise
- 2022 Ryge-Mahler-Award der IADR
- 2024 Preis für hervorragende Lehre am Fachbereich Medizin
- 2025 Preis für hervorragende Lehre am Fachbereich Medizin
Prof. Dr. Yvonne Wagner (apl.)
- Studium der Zahnmedizin an der Medizinischen Fakultät „Carl Gustav Carus“ Dresden, „University of Alberta”, Edmonton, Kanada, „The Faculty of Dentistry”, Oslo, Norwegen
- Assistenzzahnärztin in Gemeinschaftspraxis
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin Abteilung für Zahnerhaltung, Universitätsklinikum Marburg GmbH
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde und Poliklinik für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Jena
- Medizinische Hochschuldidaktische Lehrqualifikation MQ2, LehreLernen Jena
- Direktorin Zahnmedizinisches Fortbildungszentrum (ZFZ) Stuttgart
Veröffentlichungen/ Vorträge
- Vorträge auf nationalen und internationalen Tagungen für Zahnmediziner und zahnmedizinisches Fachpersonal, sowie für Ärzte, Kinderärzte, Hebammen und medizinisches Fachpersonal (u.a. Deutscher Zahnärztetag, Thüringer Zahnärztetag, DGKIZ, AKWLZ, DGPZM, DGZ, AKEPH, IAPD, EAPD, EADPH, IADR, Neonatal Update, DHV, BZÖG, BVKJ, LAGJ, verschiedene Landesärztekammern)
Mitgliedschaften
- Spezialistin für Kinder- und Jugendzahnheilkunde (DGKiZ)
- Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege (DAJ) – Arbeitsgruppe Bundesweite Hebammenschulung
- Vorstand Arbeitskreis zur Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ)
- Vorstand Gesellschaft für Präventive Zahnheilkunde (GPZ)
Auszeichnungen / Preise
- verschiedene wissenschaftliche Preise und Drittmitteleinwerbung
Ulrike Kremer, Bachelor Professional in Dentalhygiene
- 1981-1984 Ausbildung zur Zahnarzthelferin (ZAH)
- 1988 Fortbildung zur Prophylaxehelferin
- seit 1992 Tätigkeit am ZFZ Stuttgart
- 1993 Fortbildung zur ZMF (Zahnmedizinischen Fachhelferin)
- 1994 Fortbildung zur DH (Dentalhygienikerin)
- 2006 Abschluss des Fernstudiums zur Ernährungsberaterin
- 2013 Sachkundelehrgang zum „Erwerb der Sachkenntnis gemäß §4(3) der Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) für die Instandhaltung von Medizinprodukten in der zahnärztlichen Praxis“
- 2020 Qualifikation zur QMB
- Berufliche Schwerpunkte am Patienten: Individuelle präventive Betreuung von Patienten in allen Altersgruppen, insbesondere in der unterstützenden parodontalen Therapie (UPT)
- Schwerpunkte in der Lehre: Fortbildung u.a. für Erzieher/innen, Zahngesundheitsfachfrauen, Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Prophylaxeassistenten/-innen, Dentalhygieniker/-innen insbesondere in den Gebieten angewandte Individualprophylaxe / Mundhygiene, PZR / UPT, Alterszahnheilkunde, Ernährung, Kommunikation / Teamarbeit und Qualitätsmanagement
Prof. Dr. Katrin Bekes, MME
- 1997-2002 Studium der Zahnmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- 2003 Promotion zum Dr. med. dent.
- 2012 Habilitation zum Dr. med. dent. habil.
- 2012 Zuerkennung der Venia legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Ernennung zur Privatdozentin
- 2013-2015 Postgradualer Studiengang Master of Medical Education (MME) an der Universität Heidelberg
- 2015 Master of Medical Education (MME)
- 2003-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie und der Sektion Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- 2010-2015 Oberärztin der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Sektion Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- 2014 Ruf auf die Professur für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Kindesalters an der Medizinischen Universität Wien
- seit 04/2015 Univ.-Prof. für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Kindesalters an der Medizinischen Universität Wien, Fachbereichsleiterin Kinderzahnheilkunde der Universitätszahnklinik Wien
Zusatzqualifikationen /-tätigkeiten
- Seit 2019 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ)
- 2008-2019 Generalsekretärin der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ)
- Seit 2017 Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (ÖGK)
- Seit 2016 Councillor für Österreich bei der European Academy of Paediatric Dentistry (EAPD)
Prof. Dr. Christopher J. Lux
- 1988-1994 Studium der Zahnheilkunde an der Universität Heidelberg
- 1994 - 1995 Wiss. Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung, Mund-, Zahn- und Kieferklinik des Universitätsklinikums Heidelberg (Prof. Dr. Dr. H.-J. Staehle)
- 1996 - 2005 Wiss. Mitarbeiter, zuletzt als leitender Oberarzt und Hochschuldozent, Poliklinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Heidelberg (Prof. Dr. G. Komposch)
- 2005-2008 Universitätsprofessor für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Jena
- seit 2008 Universitätsprofessor für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Heidelberg
- seit 2010 Studiendekan Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät Heidelberg
- 2015 Tagungspräsident der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) in Mannheim
- seit 2017 Vorstandsmitglied der DGKFO
- seit 2021 Leitlinienbeauftragter der DGKFO
- Klinische Schwerpunkte:
- Interdisziplinäre Kieferorthopädie und Management bei Nichtanlagen bleibender Zähne
- Risikominimierung und biologische Grenzen in der Kieferorthopädie
- Präventionskonzepte bei festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen
- Kieferorthopädische Behandlungskonzepte bei dentalem Trauma
- Orofaziale Orthopädie mit Schwerpunkt Anomalien des progenen Formenkreises
- Kieferorthopädisch-interdisziplinäres Management beim Erwachsenen
- Interdisziplinäre Behandlung ausgeprägter Dysgnathien
Auszeichnungen / Preise
- Erster Preis des BZÄK
- DGZMK
- Dentsply - Förderpreises (1998, Erstautor)
- WJB Houston Research Award (2003, Erstautor)
- Jahresbestpreis der DGKFO für Arbeit aus Hochschule (2013, Coautor)
- Arnold-Biber-Preis der DGKFO (2013, Coautor)
- Lehre: Jahrespreis der Universität Heidelberg 2014
- Posterpreise der DGKFO (2003 Erstautor, 2017, 2018, 2019, 2022 Coautor)
- Tagungsbestpreis der DGFDT (2017, Coautor)
- 2019: Rolf-Fränkel-Ehrenvorlesung des German Board of Orthodontics (XXIV. GBO-Jahreskongress)
- Dental Education Award der Kurt-Kaltenbach-Stiftung (2021 Bereich Lehre, Coautor)
Organisation & Material
Kurszugang - ZFZ Online-Campus
Bei dem Kurs handelt es sich um einen On-Demand-Kurs, der Zugang zum Kurs erfolgt für die Dauer von 90 Tagen sofort nach Absenden Ihrer Bestellung .
Die Inhalte des reinen Online-Kurses finden Sie auf unserem ZFZ Online-Campus.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten über ihr eigenes ZFZ Benutzerkonto einen direkten Zugang zum Online-Campus. Sollte noch kein Konto vorhanden sein, wird ein solches automatisch angelegt und die Zugangsdaten per E-Mail an die im Bestellformular eingetragene private E-Mailadresse versendet.
Der Kurs umfasst 6 Videovorträge mit einer Gesamtlänge von insgesamt ca. 8h und 6 Minuten.
Nach Durchführung eines kurzen Online-Tests ist die Teilnahmebescheinigung mit 11 Fortbildungspunkten als pdf-Datei downloadbar.
Technische Voraussetzungen
Für den Kurs benötigen Sie PC, Mac, Tablet oder Smartphone.