Kann man Parodontitis "gesundessen"?
27097
Kursbeschreibung
Kurs Details
Die aktuellen Ergebnisse der Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS VI) liefern ein gemischtes Bild: Während in einigen Altersgruppen Verbesserungen sichtbar sind, bleibt die Parodontitis insgesamt eine der häufigsten chronischen Erkrankungen und betrifft weiterhin einen großen Teil der erwachsenen Bevölkerung.
Die Ergebnisse sind alles andere als erfreulich, denn trotz steigender Aufklärung zeigen sich bei vielen Patienten, auch in jüngerem Alter, weiterhin chronische Verläufe, die schwer dauerhaft zu stabilisieren sind. Trotz der intensiven Bemühungen unserer Prophylaxefachkräfte erreichen wir keine Langzeiterfolgsquote, die Grund zum Jubeln geben. Den rein instrumentellen Kampf gegen die orale bakterielle Infektion können wir langfristig nicht gewinnen. Die neuen Ergebnisse zeigen deutlich: Parodontitis muss ganzheitlicher betrachtet werden. Neben anderen Ursachen ist sie von der individuellen Immunabwehr, der Entzündungssituation und der Stresslast abhängig. All diese Faktoren haben einen gemeinsamen Faktor, der sie positiv beeinflusst einen optimalen Vitamin- und Mineralhaushalt. Daher ist es unerlässlich, das Thema Ernährung und Nährstoffversorgung in eine erfolgsversprechende Behandlung zu integrieren.
Kursinhalt
- Volkskrankheit Parodontitis
- Gibt es Ernährungsmängel bei unseren Parodontitis-Patienten?
- Parodontitisursachen aus ganzheitlicher Sicht
- Erstellung eines individuellen Ernährungsplanes
- Probleme der modernen Ernährungstrends
- Üben zielgerichteter Ernährungsbefragung und Beratung
- Grundlagen der Zungendiagnostik
- Störungen des Säure-Basen-Haushaltes als Ursache für Knochenabbau
- Freie Radikale und ihre Auswirkungen auf den Zahnhalteapparat
- Entzündungshemmende Fettsäuren
- Was ist orthomolekulare Medizin?
- Wichtige orthomolekulare Substanzen bei Parodontitis
- Neue Komplexpräparate zur orthomolekularen Substitution
- Knochenaufbau mit Doxycyclin
- Lokale Parodontitis und Zahn-Organ-Beziehung
- Optimierung der Behandlung durch komplementärmedizinische Verfahren
Hinweis
Zusätzlich werden umfangreiche Unterlagen, Artikel und Studien zum
Thema über einen Internetzugang für die Teilnehmer zur Verfügung
gestellt.
Referent:innen
Dr. Eva Meierhöfer
- 2006 Studium der Zahnmedizin und Approbation an der Universität Witten/Herdecke
- 2007 Heilpraktikerzulassung
- 2011 Oralchirurgische Zulassung
- Diplome der Österreichischen Zahnärztekammer für „Funktionelle Myodiagnostik" und „Komplementärmedizinische Verfahren in der Zahnheilkunde"
- NLP-Master-Practitioner, Hypnosecoach (Society of NLP, Kikidan)
- Coach (Quantum Success Coach Academy)
- seit 2015 Lehrer der IMAK
- Mentoring für Unternehmerinnen und Selbstständige in komplexen Umbauphasen
- Referentin zu den Themen Unternehmergesundheit, Stressmanagement, Gesichts-, Schleimhaut- und Zungendiagnostik, Ernährung, Nervensystemgesundheit und Evolutionspsychologie, Förderung eines ausgeglichenen und erfolgreichen Unternehmertums, Self-Leadership
- Praxis für Gesundheit und Persönlichkeit in Schwabach bei Nürnberg
- Praxisschwerpunkte und Spezialgebiete:
- Ganzheitliches Stress- und Energiemanagement für Unternehmerinnen, Selbstständige und Führungskräfte
- Mentoring Female (Self-)Leadership in Umbauphasen
- Ganzheitliche Medizin
- Funktionelle Myodiagnostik
- Hypnotherapie
Termine
-
Sa., 4. Dezember 2027, 10:00 – 18:00 Uhr
Kann man Parodontitis "gesundessen"?