ZFZ Stuttgart - Zahnmedizinisches Fortbildungszentrum Stuttgart
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Kursbeschreibung

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Karies inflitrieren oder remineralisieren - Was funktioniert in der Praxis wirklich?

Insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat sich das Erscheinungsbild der Karies in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Bis in das Dentin kavitierte Läsionen treten weniger häufig auf, während frühere Kariesstadien vermehrt zu beobachten sind. Eine ausschließliche Dokumentation von ‚gesunden’ und ‚erkrankten’ Zahnflächen ist im Sinne eines anzustrebenden minimalintervenierenden Kariesmanagements nicht länger ausreichend. Vielmehr sollten initiale Läsionen mit entsprechenden diagnostischen Hilfsmitteln rechtzeitig erkannt und dokumentiert werden, um eine möglichst zahnhartsubstanzschonende Therapie wählen zu können. Bei älteren Patienten rückt die Wurzelkaries stärker in den Fokus. Die Entfernung kariösen Schmelzes scheint zumindest seit der Einführung der Kariesinfiltration in vielen Fällen nicht mehr zeitgemäß.

 

 

Kursinhalt

Im Seminar werden neben Hilfsmittel und Vorgehensweisen im Rahmen des diagnostischen Prozesses (z. B. Methoden der Laserfluoreszenzmessung) diskutiert. Eine im Praxisalltag leicht durchführbare Kariesrisikoabschätzung wird vorgestellt und Methoden zur Remineralisierung diskutiert. Zur Arretierung unkavitierter kariöser (approximaler) Läsionen, die röntgenologisch bis in das erste Dentindrittel heran reichen gibt es immer mehr hochwertigere Evidenz, dass die Kariesinfiltration funktioniert. Darüber hinaus kann man mit dieser Methode ja auch noch einen Maskierungseffekt bei ästhetisch relevanter Karies erreichen, der auch bei Fluorose gut funktioniert. Doch wie sieht es mit MIH und älteren kariösen Läsionen aus? 

 

 

 

Referent

Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel, Bern

Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel, Bern

Studium  


1992-1997 Studium der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Giessen (Justus-Liebig-Universität)
1997  Zahnmedizinisches Staatsexamen und Approbation 
2009  Master of Public Health, Schwerpunkt Epidemiologie, Berlin School of Public Health an der Charité

 

Akademischer Werdegang


2000  Promotion Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
2008  Habilitation für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde durch den Fakultätsrat der Medizinischen Fakultät Charité – Universitätsmedizin Berlin
2008  Venia legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde durch die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

Beruflicher Werdegang


1998   Wissenschaftlicher Mitarbeiter Abteilung für Parodontologie des Zentrums für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde der Justus-Liebig-Universität Giessen
1998-2000 Assistent in freier Praxis
03/99-07/99 Zahnärztliche Entwicklungshilfe im Rahmen eines Projektes von „Portland Dental Care e.V.“ in Jamaika
2000-2008 Wissenschaftlicher Assistent / Funktionsoberarzt (ab 10/01)  Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des CharitéCentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Charité – Universitätsmedizin Berlin
2008-2012 Oberarzt Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein-Campus Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2012-2017 W3 Professur für Zahnerhaltung und Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde der RWTH Aachen
2017   Ordentliche Professur und Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin der Universität Bern, Schweiz

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Kursdaten

Datum:
Fr., 08.03.2019
Uhrzeit:
14.00 - 19.30
Kursgebühr:
350,00 €
Weitere Gebühren:
Ort:
ZFZ Stuttgart
Fortbildungs-punkte:
6
Kurs-Nr.:
19852
Zielgruppe:
Zahnärzte / innen

Kontakt und Information

Ihr Kontakt:
Mechthild Anna Bielau
Telefon:
07 11 / 2 27 16-683
Telefax:
07 11 / 22 71 6-41
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