ZFZ Stuttgart - Zahnmedizinisches Fortbildungszentrum Stuttgart
ZFZ Stuttgart - Zahnmedizinisches Fortbildungszentrum Stuttgart
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Kursbeschreibung

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„Der besondere Patient" Behandlung von Senioren und Menschen mit Behinderung

„Besondere Patienten“ kennt jede Zahnarztpraxis. Jeder unserer Patienten hat spezielle Bedürfnisse. Diese Patienten benötigen eine besondere Zuwendung und Hilfestellung. Von uns wird auch ein Umdenken und zusätzliches Fachwissen verlangt.

Wie diese Patientengruppe in der Zahnarztpraxis behandelt und betreut werden (wollen), können zahnmedizinische Mitarbeiterinnen jetzt in einen Kurs am ZFZ Stuttgart lernen.

Kursinhalt

 

Ihr/e Mitarbeiter/in...

 

...ist im Bereich Prävention mit den aktuellen Pflegemitteln und deren Anwendung vertraut (Update Wurzelkaries & Parodontitis).

...ist im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen geschult (Validation, basale Stimulation).

...ist mit dem Problem der Immobilität vertraut und kennt rückengerechte Transfermöglichkeiten (Techniken & Hilfsmittel).

...wurde mit zahnmedizinischen Aspekten wichtiger Allgemeinerkrankungen vertraut gemacht (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes).

...kann Medikamentenverordnungen sowie relevante Neben- und Wechselwirkungen schnell und übersichtlich zusammenstellen (Polypharmazie).

...kennt die Grundzüge der gesetzlichen Betreuung und weiß, wer worüber aufgeklärt werden muss (Betreuung, Vollmacht, Schwerbehindertenausweis, Notfall).

...ist kompetent in der Vorbereitung und Organisation von Krankenbeförderungen und der Ausstellung des Transportscheines.

...kennt Flyer und Formulare, die eine „geräuscharme“ Kommunikation ermöglichen – innerhalb der Praxis und nach außen.

...kennt die Abrechnungsmöglichkeiten bei Pflegegrad bzw. Eingliederungshilfe sowie Besuche und Zuschläge zu Hause und in der Pflegeeinrichtung.

...weiß, worauf es bei Barrierefreiheit ankommt und kennt wichtige Links der Landeszahnärztekammer BW zu diesem Thema.

...kann Instrumenten- und Materiallisten für die zugehende Betreuung zusammenstellen.

...kennt Lehr- und Lernmittel zur Schulung der Pflegekräfte und pflegender Angehöriger (Vorträge, Diashow, Pflegefilm, Pflegemodell und Phantomkopf).

...kann – wenn Sie in der Nähe sind – pflegende Angehörige und Pflegekräfte zur korrekten Mund sowohl am Rollstuhl als auch im Pflegebett praktisch anleiten (Anbahnung, Arbeitsplatz vorbereiten, Mundpflegeset & Pflegemittel).
 

Kurz: Ihr/e Mitarbeiter/in darf alleine nicht mehr tun als vorher, aber sie kann nun Vieles besser. Sie hält Ihnen den Rücken frei – in der Praxis und bei den Hausbesuchen. Sie können sich so wieder stärker auf die zahnärztliche Behandlung ihrer Patienten konzentrieren.

Weitere Referenten:
Frau Frau Heldmaier und Herr Brugger vom Diakonisches Institut

 

 

 

Referent

Dr. Elmar Ludwig, Ulm

Dr. Elmar Ludwig, Ulm
  • 1994–2000: Studium in Ulm
  • 2000–2008: Zahnarzt Prothetik, Uniklinik Ulm
  • seit 2004: Mitglied im überregionalen Schmerzzentrum Ulm
  • Juli 2005: Gründung zahnärztliche Tumorsprechstunde in Ulm
  • Juli 2005: Gründung Arbeitskreis Pflegezahnheilkunde in Ulm
  • seit Juli 2005: Betreuzahnarzt einer Pflegeeinrichtung in Ulm
  • seit April 2007: Senioren- & Behindertenbeauftragter der Kreiszahnärzteschaft in Ulm
  • seit September 2007: Referent für Alterszahnheilkunde der BZK Tübingen
  • seit März 2009: Vorsitz Arbeitskreis Alterszahnheilkunde & Behindertenbehandlung der LZK Baden-Württemberg
  • seit April 2009: Gemeinschaftspraxis in Ulm & Konsiliarzahnarzt am Universtiätsklinikum Ulm
  • seit Januar 2010: Referent für Alterszahnheilkunde der LZK Baden-Württemberg
  • seit Juni 2012: DGAZ-Landesbeauftragter für Baden-Württemberg
  • seit April 2014: Kooperationszahnarzt Elisabthenhaus Ulm

Preise

  • 2011: DGAZ-Tagungsbestpreis
  • 2012: Walther-Engel-Preis
  • 2012: Wrigley-Prophylaxe-Preis

Fersehbeiträge

  • Odysso, SWR Fernsehen – 12.12.2013
  • Odysso, SWR Fernsehen – 09.03.2017

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
  • Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ)

Prof. Dr. Johannes Einwag, Stuttgart

Prof. Dr. Johannes Einwag, Stuttgart
1973-1978Studium der Zahnheilkunde in Bonn
1980Promotion (Bonn)
1986Habilitation (Würzburg)
1987-1991Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kinderzahnheilkunde und Prophylaxe in der DGZMK
1992Ernennung zum Professor (Würzburg)
seit 1992Direktor des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart
seit 1992Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Kongresses für    Präventive Zahnheilkunde
seit 1996Vorsitzender der Gesellschaft für Präventive Zahnheilkunde
seit 2001

Fortbildungsreferent der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg

Hauptarbeitsgebiete:

  • Angewandte Orale Präventivmedizin in allen Altersgruppen - von der Kariesprophylaxe bis zur Prävention peri-implantärer Entzündungen
  • Entwicklung innovativer Fortbildungsformate für Zahnärzte und ihre Mitarbeiter

Publikationen:

Seit 1980 mehr als 200 Publikationen im Wesentlichen zu den o.a. Themen

Mitherausgeber und Ko-Autor u.a. der Standardwerke:

  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Schwarzenberg, München, Wien , Baltimore, 1997 – 1. Auflage)
  • „Professionelle Prävention in der Zahnarztpraxis (Urban und Schwarzenberg, München 1995)
  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Fischer, München, Jena, 2002 – 2. Auflage)
  • Lebenslange Prophylaxe – eine Herausforderung für das zahnärztliche Praxisteam (Mediantis, Starnberg , 2004)
  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Fischer, München, Jena 2007 – 3. Auflage)
  • Mundgesundheit trotz Allgemeinerkrankungen (Mediantis, Starnberg 2008)

Dr. Catherine Kempf, Pullach

Dr. Catherine Kempf, Pullach
  • Fachärztin für Anästhesiologie, zuletzt niedergelassen in München, hier Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Disziplinen u.a. auch Zahnärzten
  • Über mehrere Jahre als Moderatorin bei Veranstaltungen, Kongressen und Workshops, sowie vor der Kamera als Medizinexpertin beim Bayerischen Fernsehen und im Internet tätig
  • Seit 2010 Referentin an Zahnärztekammern, KZVen, Fortbildungsinstituten und in Praxen, rund um das Thema: „Medizin trifft Zahnmedizin“: Konsequenzen aus den allgemein-medizinischen Anamnese der Patienten in der Zahnarzt-Praxis
  • Dozentin im Rahmen der ZMP- und DH- Aufstiegsfortbildungen (ZBV Oberbayern, ZÄK Niedersachsen, ZÄK Nordrhein, ZFZ Stuttgart) mit den Themen: Pharmakologie, allg.-med.-Grundlagen, Innere Medizin, Risiko-Patient, Anamnese
  • Autorin für zahnmedizinischen Fachzeitschriften

Dr. Guido Elsäßer, Kernen

Dr. Guido Elsäßer, Kernen
  • 1987-1992: Studium in Ulm
  • 1992: Approbation und Promotion
  • 1995: Praxisgründung und Niederlassung in Kernen-Stetten
  • seit 1995: Betreu-Zahnarzt der Diakonie Stetten e. V.
  • seit 2000:  Referent für Behindertenzahnheilkunde der LZK Baden-Württemberg
  • seit 2013:  Mitglied im Ausschuss Zahnärztliche Betreuung von Menschen mit Behinderungen der BZÄK
  • seit 2015: Sprecher der Sektion Zahnmedizin der DGMGB
  • seit 2016: Vorstandsmitglied der AG ZMB in der DGZMK
  • seit 2016: Regionaler Koordinator des Special Smile-Programms von Special Olympics 
  • 2016: 1. Platz Präventionspreis Pflege der BZÄK und CP GABA

 

DH Ulrike Kremer, Stuttgart

DH Ulrike Kremer, Stuttgart
1981–1984Ausbildung zur Zahnarzthelferin
1988 Fortbildung zur Prophylaxehelferin
1993 Fortbildung zur ZMF (Zahnmedizinischen Fachhelferin)
1994 Fortbildung zur DH (Dentalhygienikerin)
2006 Abschluss des Fernstudiums zur Ernährungsberaterin
Seit 1992am ZFZ Stuttgart

 

Berufliche Schwerpunkte:

Am Patienten: Individuelle präventive Betreuung von Patienten in allen Altersgruppen, insbesondere in der unterstützenden parodontalen Therapie. In der Lehre: Fortbildung u. a. für Erzieherinnen, Zahnmedizinischen Fachangestellten, Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin insbesondere in den Gebieten Mundhygiene, PZR, Ernährung, Kommunikation, Teamarbeit, Alterszahnheilkunde und Qualitätsmanagement.

 

Sonstiges:

Mitglied in den Prüfungsausschüssen für Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin und Dentalhygienikerin.

 

 

ZA Torben Wenz, Pforzheim

ZA Torben Wenz, Pforzheim
  • 1987-1993 Studium der Zahnmedizin Universität Tübingen
  • 1993 Approbation
  • 1993- 1994 Assistenzzeit in einer Praxis in Tübingen
  • 1994-1997 Assistenzzeit am ZFZ in Stuttgart
  • seit 1997 niedergelassen in eigener Praxis in einem Seniorenheim in Pforzheim
  • seit 2007 Senioren – und Behindertenbeauftragter der Kreiszahnärzteschaft für Pforzheim und den Enzkreis, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin
  • seit 2017 Mitglied des Vorstandes der Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe

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Kursdaten

Datum:
Mi, 03.07., Mi, 10.07., Mi, 17.07. und Mi, 24.07.
Uhrzeit:
09:00 - 17:00 Uhr
Kursgebühr:
450,00 €
Weitere Gebühren:
Ort:
ZFZ Stuttgart
Fortbildungs-punkte:
32
Kurs-Nr.:
19854
Zielgruppe:
Zahnmedizinische Mitarbeiter/innen

Kontakt und Information

Ihr Kontakt:
Jasmin Scheurmann
Telefon:
07 11/2 27 16-38
Telefax:
07 11/2 27 16-41
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