ZFZ Stuttgart - Zahnmedizinisches Fortbildungszentrum Stuttgart
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Kursbeschreibung

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Curriculum Kinderzahnheilkunde 2018

Das ZFZ Stuttgart bietet seit 2001 mit großem Erfolg das Curriculum Kinderzahnheilkunde an.
Zahnärztinnen und Zahnärzten wird in acht aufeinander aufbauenden Modulen die Möglichkeit geboten, eine Aktualisierung und Vertiefung ihrer Kenntnisse in Kinderzahnheilkunde zu bekommen.

Es werden in 8 Modulen verschiedene didaktische Ansätze verfolgt. Neben Vorlesungen und Demonstrationen, soll vor allem das praktische Üben einen großen Anteil einnehmen. Hierfür bietet das ZFZ Stuttgart mit seinen modernen Phantom- und Kursräumen ideale Bedingungen.

Der erfolgreiche Abschluss des Curriculums Kinderzahnheilkunde wird dem Kursteilnehmer durch das Zertifikat des ZFZ Stuttgart / der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg bestätigt.
Dadurch erwerben Sie eine Voraussetzung zum Ausweisen des Tätigkeitsschwerpunktes Kinderzahnheilkunde.

Kursinhalt

Modul 1: 26./27.01.2018

Referent: Prof. Dr. J. Einwag, Stuttgart

Prävention I

  • Epidemiologie der Karies, Parodontopathien, Anomalien u. Fehlstellungen
  • Besonderheiten der Befunderhebung
  • Ökosystem Mundhöhle: Physiologie u. Pathologie
  • Kariesätiologie: aktueller Kenntnisstand
  • Grundlagen risikoorientierter Präventionskonzepte
  • Praktische Übungen


Modul 2: 16./17.03.2018

Referenten
Prof. Dr. J. Einwag, Stuttgart
DH U. Kremer, Stuttgart

Prävention II

  • Professionelle u. häusliche Prophylaxe
  • Inhalte, strukturelle u. personelle Voraussetzungen
  • Organisatorische Durchführung
  • Ernährungslenkung, Mundhygiene, Fluoride
  • Chemoprävention (Chlorhexidin, Xylit ...)
  • Remineralisation, Fissurenversiegelung (Fallvorstellungen / praktische Übungen)


Modul 3
: 27./28.04.2018

Referent: Dr. C. Goho, Schnaittenbach

Grundlagen der Kinderzahnheilkunde

Psychologie I

  • Das Kind als Patient
  • Rahmenbedingungen
  • Kontaktaufbau
  • Grundwerte
  • Umgang mit Eltern

Psychologie II

  • Das Kind als Patient
  • Entwicklungspsychologische Aspekte: Normalität; Störungen
  • Das unkooperative Kind: Ursachen, Diagnostik
  • Interventionsmöglichkeiten: z. B. Angstabbau mit prakt. Übungen,
  • Hypnosetechniken


Modul 4
: 18./19.05.2018

Referenten
Dr. A. Hirsch, Sindelfingen
ZÄ S. Gronwald, Stuttgart

Kariestherapie im Milch- u. Wechselgebiss I

  • Konfektionierte Kronen im Front- und Seitenzahnbereich + Frasaco-Kronen
  • Kinderprothesen
  • Endodontie i. Milch- und Wechselgebiss
  • Traumatologie
  • Fallvorstellungen / praktische Übungen
  • Sanierung in endotrachealer Intubationsnarkose


Modul 5
: 21./22.09.2018

Referenten
Prof. Dr. C. Splieth, Greifswald
J. Splieth, Greifswald

Kariestherapie im Milch- u. Wechselgebiss II

  • Morphologische Besonderheiten der Milchzähne / der bleibenden Zähne im Wechselgebiss
  • Besonderheiten des Kariesverlaufs
  • Präparationsformen/Hilfsmittel zur Füllungstherapie
  • Füllungstherapie (inkl. Werkstoffe)
  • Notfallbehandlung
  • Schmerzausschaltung mit Lokalanästhesie / Lachgas-Sedierung
  • Fallvorstellungen / praktische Übungen


Modul 6
: 12./13.10.2018

Referent: Dr. C. Goho, Schnaittenbach

Praktische KFO für den Kinderzahnarzt

  • Überblick Zahndurchbruch
  • Praktische Richtlinien: beobachten, selbst Behandeln oder Überweisen
  • Platz und Durchbruch: was ein OPG wirklich sagt
  • Eruption Guidance: Disking und Extraktionen
  • Space Maintenance: praktische Platzhalter - was wirkt, was wirkt nicht
  • Praktische Kreuzbiss-Therapie für den Allgemein-/ Kinderzahnarzt
  • Habits: Diagnose, Behandlung, Apparate für den Kinderzahnarzt
  • Patienten- (und Eltern) Behandlung bei der KFO-Therapie: die Psychologie
  • Wie überweist man einen komplizierten KFO-Patienten: die richtige Methode


Modul 7
: 19./20.10.2018

Referenten
Prof. Dr. F. J. Kretz, Stuttgart
Prof. Dr. P. Cichon, Borken

Pädiatrie

  • Pädiatrische Aspekte der Kinderzahnheilkunde


Parodontologie

  • Ätiologie und Pathogenese parodontaler Erkrankungen im Kindesalter; spezifische Formen (Gingivitis, Präpubertäre und juvenile Parodontitis, Rezessionen, Hyperplasien)


Interdisziplinäre Zusammenarbeit (z.B. Behindertenbehandlung)

  • Gingivoparodontale Manifestationen systemischer Erkrankungen
  • Pädiater / Logopäde / Kieferorthopäde / Jugendzahnarzt / Internist / Neurologe / Anästhesist ...


Modul 8: 23./24.11.2018

Referenten
Dr. A. Hirsch, Sindelfingen
ZÄ S. Gronwald, Stuttgart

Praxisorganisation

  • Strukturelle Voraussetzungen: Lage der Praxis, Räumlichkeiten, Einrichtungsgegenstände, Personal, Abrechnung


Kollegiales Abschlussgespräch

 

 

Referent

Prof. Dr. Peter Cichon, Borken

Prof. Dr. Peter Cichon, Borken
Leiter der Abteilung „Ambulanz für spezielle zahnärztliche Betreuung“ der Universität Witten/Herdecke und niedergelassener Zahnarzt in Borken
1966–1972Zahnmedizinstudium in Münster
1984Parodontologische Weiterbildung in Westfalen – Lippe abgeschlossen
1987Ermächtigt zur parodontologischen Weiterbildung von der ZÄKW
1997 Erhielt die parodontologische Graduierung (Spezialist) der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie
1996 Habilitation
1999  Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Fakultät der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Witten/ Herdecke.
Lehrbeauftragter der „Akademie Praxis und Wissenschaft der DGZMK
1988 Verleihung des Jahrespreises 1987/88 der „Konrad-Morgenroth-Förderergesellschaft“
2009 Verleihung des Förderpreises der Apollonia Stiftung der Zahnärzte in Westfalen-Lippe

Prof. Dr. Johannes Einwag, Stuttgart

Prof. Dr. Johannes Einwag, Stuttgart
1973-1978Studium der Zahnheilkunde in Bonn
1980Promotion (Bonn)
1986Habilitation (Würzburg)
1987-1991Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kinderzahnheilkunde und Prophylaxe in der DGZMK
1992Ernennung zum Professor (Würzburg)
seit 1992Direktor des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart
seit 1992Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Kongresses für    Präventive Zahnheilkunde
seit 1996Vorsitzender der Gesellschaft für Präventive Zahnheilkunde
seit 2001

Fortbildungsreferent der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg

Hauptarbeitsgebiete:

  • Angewandte Orale Präventivmedizin in allen Altersgruppen - von der Kariesprophylaxe bis zur Prävention peri-implantärer Entzündungen
  • Entwicklung innovativer Fortbildungsformate für Zahnärzte und ihre Mitarbeiter

Publikationen:

Seit 1980 mehr als 200 Publikationen im Wesentlichen zu den o.a. Themen

Mitherausgeber und Ko-Autor u.a. der Standardwerke:

  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Schwarzenberg, München, Wien , Baltimore, 1997 – 1. Auflage)
  • „Professionelle Prävention in der Zahnarztpraxis (Urban und Schwarzenberg, München 1995)
  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Fischer, München, Jena, 2002 – 2. Auflage)
  • Lebenslange Prophylaxe – eine Herausforderung für das zahnärztliche Praxisteam (Mediantis, Starnberg , 2004)
  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Fischer, München, Jena 2007 – 3. Auflage)
  • Mundgesundheit trotz Allgemeinerkrankungen (Mediantis, Starnberg 2008)

Sarah Gronwald, Stuttgart

Sarah Gronwald, Stuttgart
Tätigkeiten in der Praxis: Allgemeine Zahnheilkunde,
Ästhetische Zahnheilkunde und Prothetik (z.B. Veneers, Keramikversorgung, CAD/CAM),
Komplexe Behandlungsfälle (z.B.Schmelzbildungsstörungen, Amelgenisis Imperfecta*, MIH**, Bisshebungen, Erosionsproblematik),
Kinderbehandlungen,
Zahnsanierung in Narkose*** (in Kooperation mit Olgahospital Stuttgart),
Parodontologie,
balancierte Ohrakupunktur.

Artikel im Zahnärzteblatt Baden-Württemberg:
*Versorgung einer jugendlichen Patientin mit Amelogenesis imperfecta
**Molar-Incisor-Hypomineralisation Teil 1
**Molar-Incisor-Hypomineralisation Teil 2
***ITN-Zahnsanierung: Geplante Eingriffe mit Risiko
Absolvierte Fortbildungen:

Strukturierte Fortbildungen in:
Kinderzahnheilkunde (2001),
Implantologie (2001/2002),
Parodontologie (2005),
Endodontie (2006/2007),
Ästhetische Zahnheilkunde (2008),
Geriatrische Zahnheilkunde (2009) und
zahlreiche Einzelfortbildungen seit 2000;
kieferorthopädische Weiterbildung (POS) 2012-2014

Funktionen in der Fortbildung: Prüferin bei:
Prophylaxe-Kurse,
Kurse zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten/in,
Dentalhygieniker/in und
Fachgespräch Curriculum Kinderzahnheilkunde für Zahnärzte

Dr. Alexander Hirsch, Sindelfingen

Dr. Alexander Hirsch, Sindelfingen
  • Seit 2001: niedergelassen in eigener Praxis in Sindelfingen mit ausschließlich Kinderbehandlung. Komplettes Spektrum von Prophylaxe bis Sanierung in Vollnarkose.
  • 1997: Approbation an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • 1998-2001: Assistenzzahnarzt in Praxis für Kinderzahnheilkunde Dr. Butz in München
  • 1998: Fortbildung für Zahnärztliche Hypnose
  • 1999/2000: Referententätigkeit in der Zahnärztekammer Bayern in Nürnberg mit dem Thema Milchzahnendodontie
  • 1999: Studienaufenthalt für ein Semester an der University of Michigan, Ann Arbor, Department of Pediatric Dentistry and Orthodonty, Continuing dental Education.
  • 2000: Promotion
  • 2001: Strukturierte Fortbildung Curriculum Kinderzahnheilkunde ZFZ
  • Seit 2004: Referent im ZFZ Curriculum Kinderzahnheilkunde

Prof. Dr. Franz-Josef Kretz, Stuttgart

Prof. Dr. Franz-Josef Kretz, Stuttgart
1978 Staatsexamen
Approbation
Promotion
1978 – 80Assistenzarzt am Städtischen Krankenhaus Wertheim am Main und im Kreiskrankenhaus Ochsenfurt am Main
1981 – 85Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Steglitz der FU Berlin
1983 Gebietsarztanerkennung für das Fach Anästhesiologie
1985 – 91Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums FU Berlin
Seit 1991 Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Olgahospitals – Klinikum Stuttgart, Pädiatrisches Zentrum, und der Frauenklinik Berg der Landeshauptstadt Stuttgart
1992 Habilitation
1998 Ernennung zum Professor
1994 – 99 Erster Ärztlicher Direktor des Olgahospitals, Pädiatrisches Zentrum und der Frauenklinik Berg
Seit 2004 Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Krankenhaus Bad Cannstatt – Klinikum Stuttgart
2004-2007  Erster Ärztlicher Direktor des Olgahospitals – Klinikum Stuttgart
Seit 2008 Leiter des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Stuttgart - Olgahospital (ZKJM OH)

Prof. Dr. Christian H. Splieth, Greifwald

Prof. Dr. Christian H. Splieth, Greifwald
1985-1990Studium der Zahnmedizin an der Universität Göttingen
1986-1987Studium der Zahnmedizin und Oralen Biochemie an der School of Dentistry der University of Leeds/GB
1989Studium der Zahnmedizin an der School of Dentistry der University of Minnesota/USA
1990Staatsexamen und zahnärztliche Approbation
1990-1993Assistenzarztzeit bei niedergelassenen Zahnärzten in Duisburg und Northeim
1992 Promotion
seit 1993Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik und Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Direktor: Prof. Dr. G. Meyer)
1995 Zweimonatiges DAAD-Forschungsstipendium im WHO Collaborating Center, Dep. of Cariology an der Universität Lund/Schweden
1997 Wrigley-Prophylaxe-Preis (1.) unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung
1998 Corsodyl-Forschungspreis (1.) unter der Schirmherrschaft der International Health Care Foundation
2000 Verleihung des "Best Poster Presentation" Preises (1.) auf der europäischen Tagung für Zahnerhaltung "Conseuro 2000", Bologna 11.-13.5.2000
2003 Primo loco für C3-Professur Kinderzahnheilkunde und Prävention der Universität Kiel
2004 Ernennung zum Professor (APL), Universität Greifswald
Rufannahme und Ernennung zum C3-Professur für Kinderzahnheilkunde und Prävention, Universität Kiel
Rufannahme und Ernennung zum C3-Professur für Präventive Zahnmedizin und Kinderzahnheilkunde, Universität Greifswald

 

Forschungsschwerpunkte:

  • Kariologie und Kinderzahnheilkunde, insbesondere
    • Kariesrisikodiagnostik (incl. Speicheltests)
    • risikospezifische Kariesprävention (incl. Fluoriden und antimikrobiellen Wirkstoffen)
    • Validierung der Diagnostik von kariösen Initialläsionen
    • Diagnose und chemo-mechanische Entfernung von Dentinkaries
    • Effektivität und Effizienz von Individual- und Gruppenprophylaxe
    • Indikationen und Erfolgsraten von Fissurenversiegelungen
  • Epidemiologie, Gesundheitsökonomie

  • Problemorientiertes Lernen und Lehrevaluation

 

 

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Kursdaten

Datum:
Fr./Sa., 26./27.01.2018 - Fr./Sa., 23./24.11.2018
Uhrzeit:
jeweils Freitag 14:00-20:00 Uhr und Samstag 09:00-17:00 Uhr
Kursgebühr:
4.700,00 €
Weitere Gebühren:
Ort:
ZFZ Stuttgart, Herdweg 50, 70174 Stuttgart
Fortbildungs-punkte:
157
Kurs-Nr.:
18500
Zielgruppe:
Zahnärztinnen und Zahnärzte

Anmeldeunterlagen

 

 

Kontakt und Information

Ihr Kontakt:
Mara Epple
Telefon:
07 11 /2 27 16-52
Telefax:
07 11 / 2 27 16-41

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