ZFZ Stuttgart - Zahnmedizinisches Fortbildungszentrum Stuttgart
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Kursbeschreibung

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Curriculum angewandte Individualprophylaxe 2016

in Kooperation mit der Gesellschaft für Präventive Zahnheilkunde (GPZ) e. V.

Kursgebühren für Mitglieder der GPZ:
Zahnärzte / innen 2.000,00 (Einzelmodule 1–4: je 275,00 €; Modul 5: 450,00 €)
Mitarbeiter / innen 1.200,00 (Einzelmodule 1–4: je 180,00 €; Modul 5: 320,00 €)

Kursgebühren für Nicht-Mitglieder der GPZ:
Zahnärzte / innen 2.500,00 (Einzelmodule 1–4: je 300,00 €; Modul 5: 500,00 €)
Mitarbeiter / innen 1.600,00 (Einzelmodule 1–4: je 200,00 €; Modul 5: 350,00 €)

 

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Kursinhalt

Modul 1: Erfolg ist, wo das Gesamtkonzept stimmt

Referent: Dr. C. Stockleben, Hannover

  • Behandlungskonzepte
  • Prophylaxe Schema – Ablauf
  • Recall – Erkrankung – Zeit
  • Ziele und Maßnahmen moderner PA-Therapie
  • Modernes Therapiekonzept
  • Bakterielle Infektionskrankheiten
  • Pathogenese marginaler Parodontitis
  • Biofilm / Bildung Plaque


Modul 2: Erfolg ist , wo das Team stimmt

Referent: Dr. K.-D. Bastendorf, Eislingen

  • Anforderungen an eine moderne Zahnarztpraxis
  • Grundlagen und Integration der modernen Prophylaxe
  • Prophylaxe ist Organisation und Teamarbeit
  • Betriebswirtschaft und Prophylaxe
  • Qualitätskontrolle in der Prophylaxepraxis
  • Quintessenz


Modul 3: Risikodiagnostik: Parodontologie / Periimplantäre Entzündungen
und Prävention im Bereich der Weichgewebe

Referent: Dr. C. Köttgen, Mainz

  • Was bedeutet Risiko in der parodontologie / in der Implantologie
  • Parameter zur Risikodiagnostik
  • Anatomie parodontaler und periimplantärer Strukturen
  • Abgrenzung Periimplantitis / Mukositis: Entscheidungsfindung in der
  • Parodontitistherapie
  • Entscheidungsfindung in der Mukositis- und Periimplantitistherapie


Modul 4: Risikodiagnostik: Kariologie / Erosion / Abrasion und Prävention
im Bereich der Zahnhartsubstanzen

Referent: PD Dr. N. Schlüter, Gießen

  • Abgrenzung zwischen Karies und den nicht kariesbedingten Zahnhartsubstanzverlusten
  • Speichel als gemeinsamer Risikofaktor für Karies und Erosion
  • Spezielle Risikofaktoren für Karies und deren Ermittlung
  • Spezielle Risikofaktoren für Erosionen und deren Ermittlung
  • Übungen zur Diagnose von Erosionen anhand von typischen Modellen und klinische Untersuchung von Freiwilligen zur Erhebung des BEWE-Index (Basic Erosive Wear Examination)
  • Differenzierte Therapieplanung bei Erosionspatienten anhand von Fallbeispielen


Modul 5: Präventive Therapie – häuslich und professionell

Referenten: Prof. Dr. J. Einwag, Stuttgart und DH K. Staudt, Stuttgart

  • Grundlagen präventiver Therapie
  • Umsetzung u. Notwendigkeit der Umsetzung in den Praxisalltag
  • Professionelle präventive instrumentelle Therapie

Demonstration und praktisches Training

  • Systemvergleich u. Weiterentwicklung maschineller Verfahren
  • Indikation und Kontraindikation
  • Pulverstrahlverfahren
  • Systemvergleich Geräte u. Materialien
  • Weiterentwicklung Politurverfahren


Modul 6: QM in der Prävention, Fallvorstellungen / Abschlussgespräch

Referenten: Dr. K.-D. Bastendorf, Eislingen und Prof. Dr. J. Einwag, Stuttgart

Referent

Dr. Klaus-Dieter Bastendorf, Eislingen

Dr. Klaus-Dieter Bastendorf, Eislingen
  • Präventive Zahnheilkunde
  • Integration der Individualprophylaxe in die tägliche Praxis
  • Untersuchungen und rund 250 Veröffentlichungen über die fachliche und wirtschaftliche Effektivität der Prävention in der Allgemeinpraxis
  • Rund 650 Vorträge zum Themenbereich Individualprophylaxe
1970-1976Studium der Zahnheilkunde in Tübingen
1978Promotion in Tübingen
seit 1979in eigener Praxis niedergelassen
seit 1997Gemeinschaftspraxis
1980-2000Gutachter Prothetik
1999Studium der Zahnheilkunde in Tübingen
2002-2006Gewinner des Zahnärzte-Unternehmerpreises
1970-1976Lehrauftrag an der Uni Heidelberg für Angewandte Prophylaxe
2002Autor: „Der einfache und effektive Wege zur Prophylaxepraxis“, Der Zahnarztverlag
2004Gewinner des Innovationspreises der Kreissparkasse Göppingen für die Prophylaxe-Software „Dentodine“
2005Autor: „ Prophylaxe – Mundgesundheit durch häusliche und professionelle Individualprophylaxe“, Spitta Verlag
2005-2009Chefredakteur: „Prophylaxe-Magazin „Plaque N Care“, Flohr Verlag
2007-2010Senioren-Beauftragter der Zahnärzteschaft Göppingen
2007-2011Senior Member of ORCA - European Organisation for Caries Research
seit 1997im Vorstand der Gesellschaft für Präventive Zahnheilkunde (GPZ) e.V.
seit 2011Präsident der Association For Dental Infection Control (ADIC)
seit 2014

Chefredakteur: „Prophylaxe-Magazin „Plaque N Care“, Spitta-Verlag

 

Prof. Dr. Johannes Einwag, Stuttgart

Prof. Dr. Johannes Einwag, Stuttgart
1973-1978Studium der Zahnheilkunde in Bonn
1980Promotion (Bonn)
1986Habilitation (Würzburg)
1987-1991Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kinderzahnheilkunde und Prophylaxe in der DGZMK
1992Ernennung zum Professor (Würzburg)
seit 1992Direktor des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart
seit 1992Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Kongresses für    Präventive Zahnheilkunde
seit 1996Vorsitzender der Gesellschaft für Präventive Zahnheilkunde
seit 2001

Fortbildungsreferent der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg

Hauptarbeitsgebiete:

  • Angewandte Orale Präventivmedizin in allen Altersgruppen - von der Kariesprophylaxe bis zur Prävention peri-implantärer Entzündungen
  • Entwicklung innovativer Fortbildungsformate für Zahnärzte und ihre Mitarbeiter

Publikationen:

Seit 1980 mehr als 200 Publikationen im Wesentlichen zu den o.a. Themen

Mitherausgeber und Ko-Autor u.a. der Standardwerke:

  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Schwarzenberg, München, Wien , Baltimore, 1997 – 1. Auflage)
  • „Professionelle Prävention in der Zahnarztpraxis (Urban und Schwarzenberg, München 1995)
  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Fischer, München, Jena, 2002 – 2. Auflage)
  • Lebenslange Prophylaxe – eine Herausforderung für das zahnärztliche Praxisteam (Mediantis, Starnberg , 2004)
  • „Kinderzahnheilkunde“ (Urban und Fischer, München, Jena 2007 – 3. Auflage)
  • Mundgesundheit trotz Allgemeinerkrankungen (Mediantis, Starnberg 2008)

Dr. Christopher Köttgen, Mainz

Dr. Christopher Köttgen, Mainz
1993–1998Studium Zahnheilkunde an der Universität Mainz
1998  – 2001wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für 
Zahnerhaltungskunde der Univ. Mainz
2000Promotion
Oktober 2001 
bis März 2004
angestellter Zahnarzt im Zentrum für Zahnheilkunde und 
Mitarbeiter im Privatinstitut für Parodontologie und Implantologie München bei Dr. W. Bolz, Prof. Dr. H. Wachtel, Prof. Dr. M. Hürzeler und Dr. O. Zuhr
Seit 1.5.2004in eigener Praxis in Mainz tätig

 

Praxisbegleitendes Studium für Betriebswirtschaftslehre im Betriebswirtschaftlichen Institut Prof. Dr. Braunschweig mit Abschluss zum Diplom Gesundheitsökonom.

 

Veröffentlichungen in zahlreichen Fachzeitschriften. Vielfache Referententätigkeit zu den Themen Parodontologie, Prophylaxe, ästhetische Zahnheilkunde und Implantologie und Implantatprothetik.

 

Stellv. Vorsitzender im Fortbildungsausschuss für Zahnärzte der BZK Rheinhessen. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Dentalschool Tübingen. Spezialist für Implantologie (Dental School), Praxistätigkeitsschwerpunkt Parodontologie (LZK Rheinland-Pfalz) und Implantologie (DGI).

 

Mitglied des ersten Deutschen Seattle Study Clubs am Tegernsee, der DGP, DGI und DGZMK.

 

 

Prof. Dr. Nadine Schlüter, Freiburg

Prof. Dr. Nadine Schlüter, Freiburg
Universitätsklinikum Freiburg, Department f. Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde, Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Bereich Kariesforschung
1996-2001Studium der Zahnheilkunde, Georg-August-Universität Göttingen
2002-2011Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Präventive Zahnheilkunde, Justus-Liebig-Universität Gießen
2004Promotion
2011-2015 Oberärztin, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Präventive Zahnheilkunde, Justus-Liebig-Universität Gießen
03-06.2012Forschungsaufenthalt an der Universität Bern, Medizinische Fakultät; Zahnmedizinische Kliniken, Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin 
11.2012 Habilitation
02.2013Erteilung der Venia legendi
03.2015Ruf auf die W3 Stiftungsprofessur für Kariesforschung an der Albert-Ludwigsuniversität in Freiburg
Seit 10.2015Professorin für Kariesforschung, Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Universitätsklinikum Freiburg

Forschungsschwerpunkte:

Ätiologie, Epidemiologie, Prävention und Therapie der nicht karies-bedingten Zahnhartsubstanzdestruktionen; Pathomechanismus von Erosionen auf biochemischer und molekularbiologischer Ebene; Oral health maintenance (Studien zur Beobachtung von Mundhygienegewohnheiten, Interventionsstudien zur Vermittlung von Zahnputztechniken / Änderung von Gewohnheitsmustern unter besonderer Berücksichtigung motologischer und kognitiver Aspekte)

DH Karolin Staudt, Stuttgart

DH Karolin Staudt, Stuttgart
2005–2007Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
2009Fortbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin
2010Fortbildung zur Dentalhygienikerin
2011–2013Ausflug ins Studium der Zahnmedizin an der Eberhard-Karls-Universität
Seit
10/2013
wieder im ZFZ als Dentalhygienikerin und Ausbilderin tätig

Tätigkeiten in der Praxis

Praktische Tätigkeit als Dentalhygienikerin, Individuelle präventive Betreuung von Patienten in allen Altersgruppen, insbesondere in der unterstützenden parodontalen Therapie

 

Funktionen in der Fortbildung

  • Mitglied in Prüfungsausschüssen der Mitarbeiterfortbildungen
  • Seit 2008 Lehrtätigkeit im ZFZ
  • 2014 Gastreferentin der Universität Hohenheim
  • 2014 Gastreferentin der BZK Tübingen

 

 

Dr. Carsten Stockleben, Hannover

Dr. Carsten Stockleben, Hannover

Nach einem Ausflug in die Wirtschaftswissenschaften studierte Dr. Stockleben Zahnmedizin in Hannover. Es folgte eine intensive 7-jährige Aus- und Fortbildung u. a. in der Kieferchirurgie der MHH
und in verschiedenen Praxen.
Er ist in eigener Praxis zusammen mit seinem Bruder, Dr. Dirk Stockleben, in Hannover tätig. Zusammen erarbeiteten sie ein innovatives Konzept für Prophylaxe und ästhetische, minimalinvasive Zahnmedizin.

Regelmäßige Studienaufenthalte in den USA prägen ihren Praxisstil und geben zukunftsweisende Ideen.
Dr. Stockleben ist international bekannter Referent, Trainer und Berater der Dentalindustrie, Autor von mehr als 30 Fachartikeln und war von 1998–2003 Chefredakteur des Dentalhygiene-Journals.

Seine Vorträge beschäftigten sich mit folgenden Schwerpunkten:
Prophylaxe und Biofilm-Management, ästhetische und minimalinvasive Zahnmedizin, Marketing und  anagement, Diagnostik und komplexe Behandlungsplanung, Bruxismus und minimalinvasive
Rekonstruktion, digitale Volumentomographie.

Mitgliedschaften etc:
Gründungsmitglied der ESED (European Society of Esthetic Dentistry) und ACAMID (Academy of Minimally Invasive Dentistry), wissenschaftlicher Beirat des Journals Ästhetische Zahnmedizin.

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Kursdaten

Datum:
Mi., 17.02. - Sa., 29.10.2016
Uhrzeit:
Die genauen Uhrzeiten entnehmen Sie bitte den Kursinformationen
Kursgebühr:
1.200,00 €
Weitere Gebühren:
Die Kursgebühren entnehmen Sie bitte den Kursinformationen bzw. den Kursinhalten
Ort:
ZFZ Stuttgart (Module 1-5), Burg Stauffeneck (Modul 6)
Fortbildungs-punkte:
71
Kurs-Nr.:
16150
Zielgruppe:
Zahnärztinnen und Zahnärzte und Zahnmedizinische Mitarbeiter/innen

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